Lettland

7 Highlights in Pardaugava im Überblick

Arkadia Park
Der Arkadia Park ist im Vergleich zum benachbarten Uzvaras-Park relativ klein, gehört aber dennoch zu den beliebtesten Freizeitorten der Einwohner Rigas. Es gibt einen idyllischen Bach, viel Grün und dazu Speise- und Spielgelegenheiten. Kurzum: Der Park gönnt seinen Besuchern ein wenig Erholung vom Alltag des Großstadtlebens, wozu auch das Füttern der hier lebenden Enten offensichtlich eine großen Teil beiträgt. Einfach mit Tram N°10 ab Haltestelle "Grecinieku iela" (Altstadtseite Nähe Akmens-Brücke) bis zur Haltestelle "Arkadijas parks".

 

Uzvaras-Park
Der Uzvaras-Park ist die mit Abstand größte Grünanlage in Riga. Er ist lediglich durch die mit rund 80 Metern turmhohe "Sowjetische Freiheitsstatue" (s. u.) samt der sie umgebenden Freifläche vom Arkadias-Park getrennt. "Inhaltlich" gibt es kaum Unterschiede: Viel Grün, viel Platz und damit jede Menge Freiraum für ein paar erholsame Stunden an der frischen Luft. Erreichbar mit Tram N°10 ab Haltestelle "Grecinieku iela" (Altstadt, s. o.) bis zur Haltestelle "Slokas iela", zwei Stopps hinter der Akmens-Brücke.

 

Holzhaus-Architektur
Über die Vansu-Brücke und die K. Valdemara iela gelangt man aus der Altstadt im Grunde schnurgerade in die Kalnciema iela (ca. 600m vom Daugava-Ufer entfernt). Hier befinden sich einige der schönsten Holzhäuser Rigas, allesamt erbaut in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert. Beeindruckend sind vor allem die klassizistischen Stilelemente zahlreicher Fassaden, die verdeutlichen, dass Holzarchitektur in Lettland mitunter weit mehr als bloß Mittel zum Zweck war und ist. Erreichbar auch per Tram N°1 ab Haltestelle "Grecinieku iela" (Altstadt, s. o.) bis zur Haltestelle "Kalnciema iela", fünf Stationen hinter der hinter der Akmens-Brücke.

 

Luther-Kirche
Die Luther-Kirche wurde 1891 fertiggestellt. Wie der Name unschwer erkennen lässt, geschah dies zu Ehren Martin Luthers (1483-1546), dem Begründer des in Lettland am weitesten verbreiteten Protestantismus. Die neo-gotische Kirche liegt sehenswert auf einer kleinen Anhöhe. Im Inneren gibt es vor allem die sehr schöne Holzdecken-Konstruktion zu bestaunen. Erreichbar mit Tram N°10 ab "Grecinieku iela" (Altstadt, s. o.) nach "Tornakalna stacija".

 

Das Lettische Eisenbahnmuseum
Das Museum beleuchtet eindrucksvoll Geschichte und Entwicklung der lettischen Eisenbahn. Hunderte Bilder und Dokumente, aber auch plastische Objekte wie alte Waggons und Maschinen geben Aufschluss über eine lange Bahn-Tradition. Im Außenbereich des Museums steht eine Reihe ausrangierten Lokomotiven, so auch ein deutsches Fabrikat aus dem Jahr 1942. Besonders sehenswert ist ein zaristischer Gefangenen-Waggon. Erreichbar mit Tram N°10 ab "Grecinieku iela" (Altstadt, s. o.) nach "Valguma iela" gleich hinter der Brücke. Öffnungszeiten u. Adresse hier. (LINK)

 

Monument zu Ehren der Unterdrückten
Das Denkmal erinnert an die Unterdrückung und Verschleppung Zehntausender Letten zur Zeit der sowjetischen Okkupation. So wurden im Verlauf der 1940er Jahre unzählige Einheimische (Schätzungen zufolge weit über 50.000), darunter Kinder und Frauen zu Zwangsarbeit nach Sibirien deportiert. Nur die wenigsten kehrten zurück. Ihnen zu Ehren wurde an der Stelle, wo der Albtraum für viele begann, ein Monument errichtet. – Am Bahnhof "Tornakalna stacija", erreichbar mit Tram N°10 ab "Grecinieku iela".

 

Die sowjetische Freiheitsstatue
Die sowjetische Freiheitsstatue ist ein Affront gegen die lettische Bevölkerung, stellt aber dennoch einen nicht wegzudiskutierenden Teil der Geschichte des baltischen Landes dar. Errichtet wurde sie 1985 auf Basis eines emporragenden Obelisks (rund 80m hoch), dessen goldene Sterne die Dauer des 2. Weltkriegs symbolisieren. Bronzene Soldaten mit erhobenen Waffen geben dem Ganzen den optischen Rest. Trams N°5 und 10 führen hierher. Ausstieg kurz hinter Akmens-Brücke.

 

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